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Tomaten V2.0

Kennen Sie eigentlich Irina?
Sie werden sich fragen, wer oder was Irina ist.
Dagegen muss ich Sie fragen, welches Bild Sie von Tomaten haben. Woran denkt man, wenn man an Tomaten denkt. Rote, runde Früchte, ca. 6-8 cm Durchmesser, fest, im Anschnitt saftig. Schleimig kerniges Innenleben. Schmecken in der Regel nicht sehr aufdringlich, eher fruchtig säuerlich.
Außer man hat Tomaten aus einem befreundeten Nachbarland erwischt, die eher kompostierbare rote Wassersäcke sind.
Das ist so das konventionelle, an das man denkt, wenn man an Tomaten denkt.

Doch zurück zur Eingangsfrage: wer ist denn diese Irina?

Im letzten Jahr 2013 hatte ich die Idee (ich gebe zu, nachdem ich die Folge Jamie at home – Tomaten gesehen hatte) selbst ein paar verschiedene Tomatensorten im eigenen Garten anzubauen.
Dies geschah aus der gewissen Notlage heraus, da man zumindest ohne größeren Aufwand in unserer Region keine ausgefallenen Tomatensorten bekommt.
Nach einiger Recherche was die Aufzucht und den Anbau ausgefallener und alter Tomatensorten angeht, stieß ich auf http://www.irinas-tomaten.de.

Hier findet man ca. 900 Tomatensorten und kann die Samen bestellen.
Im letzten Jahr hatten wir ca. 10 Sorten unterschiedlichster Art von kleinen Strauchtomaten in der Größe einer Kleinfingerbeere bis zu russischen Riesenfleischtomaten mit über 800 g das Stück. Es gabe orange Apelsin-Tomaten, grüne Getigerte sehr würzige, aber auch sehr süße knallgelbe Cherrytomaten.
Wer die Möglichkeit und Lust hat selbst Tomaten zu ziehen sollte mal bei Irina auf die Homepage schauen.
Wer möchte kann sich auch einen
Podcast über Irina Zacharias anhören.

Leider muss auch auf die rechtliche Situation in der EU hingewiesen werden. Dazu zitiere ich einfach mal von der Homepage von Irina:

„Eine mächtige Saatgutlobby hat  innerhalb der EU das Sortenzulassungsverfahren derart kompliziert werden lassen,
so dass wirtschaftlich uninteressante Sorten und solche die eben nicht der vielgepriesenen „Einheitstomate“ entsprechen ausgemustert wurden. Daher besitzen unsere vermehrten Alten Sorten keine Sortenzulassung mehr. 
Wir müssen darauf hinweisen: Die angebotenen Sorten geben wir ausdrücklich als Sammelobjekte oder  Zierpflanzen ab, denn dafür sind sie ja mit viel Aufwand gezüchtet worden. Zu Genusszwecken dürfen sie keinesfalls verwendet werden, ist aber Kulinarisch sehr schade. Unsere Hunde lieben Tomaten zum fressen gerne!“

Und auch ich muss gestehen, zum Wegwerfen sind die Tomaten viel zu schade. Wir haben die Sammelobjekte und Zierpflanzen einfach gegessen.

Nochmal zurück zum Titel Tomaten V2.0.
Dies ist jetzt die zweite Saison mit den alten Sorten.
Derzeit sind ca. 56 Pflanzen in der Vorzucht auf der Fensterbank. Über die weiteren Fortschritte werde ich noch Updates geben…
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