Ich such‘ irgendwas Peppiges mit Spargel…

… sagte meine Frau und hat sich etwas überlegt. Das heißt, das heutige Rezept habe ich nur dokumentiert, nicht selbst gekocht, quasi im Auftrag gepostet. Aber es war so phantastisch, daß ich es unbedingt posten wollte.

Der Blick in den Kühlschrank zeigte wieder einmal:
Reste, Reste, Reste.
Von den Osterfeiertagen waren noch diverse Dinge übrig:
Frühlingszwiebeln, Sahne, Weißwein, Lachs. Zudem haben wir Spargel geschenkt bekommen.
Spargel muss nicht immer am Stück mit Butter oder Hollandaise gegessen werden.
Im Bezug auf Reste bin ich für verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und versuche möglichst wenig wegzuwerfen.
Die Überlegungen führten zu:

„Penne mit gebratenem Spargel und Lachssahnesauce“

Das ist drin:
100 g geräucherter Lachs in Scheiben
50 ml Sahne
ein Bund Frühlingszwiebeln
250 g Penne
8 kräftige Stangen Spargel
100 ml Weißwein
Parmesan 70 g
Sonnenblumenkerne
Knoblauchzehe
Pfeffer/Salz/Muskat

So wird´s gemacht:
Das Pasta-Wasser mit genug Salz aufsetzen, parallel Topf für Spargel aufsetzen. Im nachhinein ist mir aufgefallen, dass man es auch zusammen in einem Topf machen könnte, d.h. Spargel und Pasta im selben Wasser garen.
Der Spargel wird schräg in ca. 6-7 cm Stücke (in Penne-Form) geschnitten. Die Pasta nach Packungsangaben al dente garen (eher 2 min kürzer), Spargel wird auch 8-10 min gegart (beides eher knackig lassen, da später noch Garzeit dazukommt).
Die Sonnenblumenkerne ohne Öl anrösten und separat stellen.
Den Lachs in feine Streifen schneiden und mit Frühlingszwiebeln und gehackter Knoblauchzehe in Olivenöl anbraten.
Als vegetarische Variante könnte man natürlich auch den Lachs weglassen.
Den Spargel abgießen und mit in der Pfanne anbraten, bis er etwas Farbe bekommt.
Die Pasta zugeben und das Ganze mit Weißwein ablöschen und die Sahne zugeben. 2/3 des Parmesans darüberreiben und kurz einkochen lassen. Zum Schluss wird das Ganze mit Salz und Pfeffer, sowie Muskat abgeschmeckt.
Der restliche Parmesan kann dann bei Tisch direkt über die Pasta gerieben werden…

Die verwendeten Aromen, d.h. die leichte Säure des Weißweins, die typische Spargelnote, das leichte Lachsaroma in Verbindung mit der Sahne und letztlich der Parmesan -eher als Würze- geben diesem Rezept wirklich etwas Peppiges.
Und es gibt noch den positiven Nebeneffekt: wir haben wieder einmal etliche Lebensmittel vor der Tonne gerettet und einfach gegessen…

Viel Spaß

Sorry, heute leider ohne Foto

Peroneus

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