Mangold-Tarte

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Im Frühjahr habe ich bei einem renommierten deutschen Baumarkt ein 12er Tray Mangold Setzlinge gekauft. Die eine Hälfte haben wir im Beet, den Rest in Töpfen gezogen. Wenn man dann nicht alles falsch macht, hat man nach einigen Wochen eine beträchtliche Menge Mangold zu verarbeiten. Mangold an sich ist nicht Jedermanns Sache. Für mich ist es eine einfach anzubauende Alternative zu Spinat. Mit Spinat habe ich in meinem Repertoire eine relativ gut funktionierende Tarte (adaptiert nach dem netten Herrn Oliver).
Hier jetzt die Variante mit Mangold…
Zutaten:
300 g Mangold
1 große Zwiebel
100 g Emmentaler + 50 zum Überbacken
3 Eier
150 g Schafskäse
Pfeffer, Salz, Muskat frisch gerieben/gemörsert
1 Packung Blätterteig
Pinienkerne (eine Handvoll)
Rosmarinnadeln
2 Knoblauchzehen
Chilischote

Auf geht’s:
Ofen vorheizen auf 200°C Umluft, 210° Ober- / Unterhitze. Wie immer, wir wollen uns nicht lange aufhalten, d.h. effektiv arbeiten. Pfanne ohne Öl aufsetzen und Pinienkerne mit hoher Stufe rösten, bis sie leicht dampfen.
Mangold waschen und die Stiele rausschneiden. Ich mache das mit einem stabilen Brett und einem Cuttermesser (1 € Baumarktprodukt mit Abbrechklinge, inzwischen unverzichtbar in der Küche z.B. zum Abschneiden von Frischhaltefolie). Zwischendurch kontrollieren, daß die Pinienkerne nicht anbrennen. Die Stiele werden keilförmig von den Blättern getrennt und in ca. 5 mm große Stücke geschnitten. Die Zwiebel (eine große oder 2 kleine) wird ebenso kleine gehackt. Mit Olivenöl werden die Stiele und die Zwiebel auf höchster Stufe 2 min angebraten und dann auf mittlerer Hitze weitere 5 min weich und glasig gegart. Wichtig ist, daß die Stiele des Mangold nicht mehr hart sind.
In den letzten 3 min werden die klein geschnittenen  Blätter des Mangold mitgegart. Im Anschluß schrecke ich das Ganze in der Spüle mit einem lauwarmen Wasserbad ab. Wer seine Pfanne liebt und Angst hat, daß sie sich verzieht, kann auch abwarten bis die Pfanne abgekühlt ist. Ich habe so eine ältere Antihaftpfanne Aluguss mit dickem Boden, von der ich weiß, daß sie das aushält…
In der Zwischenzeit wird der Emmentaler mit der Reibescheibe der Küchenmaschine oder im Handbetrieb gerieben. In der Küchenmaschine dann folgende Zutaten mit der Mixscheibe zerkleinern: Schafskäse, geriebener Emmentaler, Eier, Pfeffer, Salz, Muskat, wer will auch noch eine Halbe Chili, die Rosmarinnadeln, Knoblauchzehen.
Die abgekühlte Mangold-Zwiebel-Mischung ebenfalls mit rein. Jetzt kann man nach Gusto nur die Impuls-Taste nehmen… Dann wird die Masse makrobiotisch grobstückig. Man kann aber auch eine komplett gleichmäßiges Püree machen. Das überlasse ich dem individuellen Geschmack. Die Pfanne sollte inzwischen abgekühlt sein. Ich rolle den Blätterteig aus und schneide ihn etwa quadratisch zu. Dieser Zuschnitt wird dann in die Pfanne gelegt und etwas in Form gezogen. Dann werden die Abschnitte werden am oberen Rand anmodelliert oder verwendet um eventuelle Löcher auszubessern. P1010532
Nun kann man die Masse einfüllen und mit dem Rest des Emmentalers bestreuen. Bei etwa 200° Umluft sollte auch die Pfanne überleben. Ich rechne etwa 25 min. Das Ergebnis sieht dann etwa so aus:

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Die Tarte ist sehr würzig und kann ganz rustikal am Besten auf einem Brett angerichtet werden.
Auch kalt ist die Tarte wirklich super (am nächsten Tag z.B.)
Viel Spaß Peroneus
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