*** Quickies *** Pesto Rosso mit Spaghetti

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Es gibt fast nichts, das noch weniger aufregend schmeckt, als Tütenspaghetti mit Tomatensoße.

Eine richtig schöne Tomaten-Sugo zu kochen dauert abends nach der Arbeit einfach zu lange. Pesto und Tomatensoße aus dem Glas sind teuer und meist voller Konservierungs- und Aromastoffe.
Doch es gibt eine Lösung für ein wirklich ausgefallenes, aufregendes Gericht mit minimalem Aufwand und voller frischer Zutaten.

Pesto Rosso mit Pasta

Das habe ich verwendet (für 2-3 Portionen):

– 1/2 Glas getrocknete Tomaten (ca. 75 g)
– ca. 300 g frische, reife Tomaten
– eine handvoll frisches Basilikum, einen Strauß Thymian, ca. 10 Rosmarinnadeln
– 1/2 Chili-Schote
– 100 g gemahlene Mandeln
– 50 g Parmesan frisch gerieben + 50 g zum Drüberreiben beim Essen
– 4 EL Olivenöl
– 1 Knoblauchzehe
– 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
– 250 g Spaghettini

Zunächst setzt man das Nudelwasser auf. In der Zwischenzeit werden die Zutaten für das Pesto grob zerkleinert und in der Küchenmaschine mit der Schneidscheibe zerkleinert. Hier kann man nach Gusto von stückig bis komplett cremig mixen, wie man möchte. Wenn das Wasser kocht, reichlich Salz (3 EL für 2 l sind nicht zuviel, „Don’t be afraid it’s Pasta“) und die Nudeln zugeben. Wichtig ist es, kein Olivenöl ins Wasser zu geben.
Das Olivenöl bildet eine Schicht auf den Nudeln und diese können keine Soße mehr aufnehmen.
Ich koche die Nudeln ca. 2 min kürzer als die Packungsangabe (probiere, müssen noch sehr al dente sein), gieße sie in ein Sieb ab (es empfiehlt sich 200 ml des Kochwassers aufzufangen).
Dann kommen die Nudeln in den Topf zurück und das Pesto drüber. Das Problem kann jetzt sein, dass die Masse zu kühl ist, da das Pesto ja kalt vorbereitet wird. Deshalb erwärme ich die Masse nochmal im Topf mit mittlerer bis hoher Hitze und füge – je nachdem wie sämig die Konsistenz ist – noch etwas Kochwasser hinzu.
Das heißt aber nicht, dass die Nudeln in einer Soße schwimmen sollen. Also vorsichtig ein Paar Löffel Kochwasser zugeben…

Mit Salz sollte man vorsichtig sein, da sowohl die getrockneten Tomaten, das Kochwasser, als auch der Parmesan einiges an Salz an Bord haben.

Durch das Erwärmen schmilzt der Parmesan im Pesto und es entsteht eine schöne cremige Konsistenz, die ätherischen Öle der Kräuter, Gewürze und des Knoblauch entfalten ihre Power.
Zum Anrichten kann man noch frisch Parmesan darüber reiben.

Zu diesem Essen ist ein Glas trockener Rotwein z.B. Shiraz, Bardolino, Tempranillo, Barolo oder ein ähnlicher dunkler Rotwein ein Muß. Der Wein harmoniert wunderbar mit den kräftigen Aromen und der Genuß ist komplett.

Viel Spaß

Peroneus

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