Zwetschgen-Quark-Torte

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Vor ein paar Tagen habe ich ein Rezept für Blätterteig-Rosen mit Schinken, Ziegenkäse und Zwetschgen gepostet. Davon waren noch ca. 200 g Zwetschgen übrig.

Wie ich schon in einigen Artikeln geschrieben habe, bin ich dafür verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umzugehen, d.h. für mich möglichst rational einzukaufen und möglichst nichts wegzuwerfen.
Ich habe mich an den Kühlschrank gemacht und nach Lebensmitteln gesucht, die bald aufgebraucht werden müssen. Die Zwetschgen hatte ich schon erwähnt, dann fand ich 2 x 500 g Magerquark, 1 1/2 bereits abgeriebene Biozitronen und mehrere Eier. Vom Vorabend stand noch ein abgedecktes Glas Rotwein in der Küche.
In meinem Kopf begann sich eine Idee zu formen.
Vor einiger Zeit habe ich schon einen Artikel über eine schnelle Erdbeer-Quark-Torte geschrieben. Das Jahr ist etwas fortgeschritten, die Erdbeer-Saison ist vorbei und jetzt sind die Zwetschgen reif.
Meine Idee war, eine Biscuit-Torte mit Quark-Sahne-Füllung und einigen Zwetschgenkompott-Inseln.

Zwetschgenkompott:
200 g Zwetschgen
Saft 1/2 Zitrone
50 g Zucker
1 TL Stärke
100 ml Rotwein
1 TL Zimt

Zunächst werden die Zwetschgen in einem Topf weichgekocht, dann der Zucker und Zimt zugegeben und die Stärke übergestreut (ohne Klumpen) und alles schön verrührt. Abschließend den Rotwein und den Zitronensaft einrühren, nochmal kurz aufkochen lassen. Fertig. Dieses Kompott bekommt beim Abkühlen die Konsistenz und einen ähnlichen Geschmack wie rote Grütze.

Biscuit-Teig:
150 g Mehl
120 g Zucker
1 TL Backpulver
3 Eier
2 EL Wasser
Zunächst werden die Eier getrennt. Das Eigelb wird mit dem Wasser und dem Zucker mit einem Schneebesen 6 min schaumig geschlagen. Im Anschluß habe ich das Mehl und das Backpulver darüber gesiebt und die Masse verrührt. Die Eiweiße werden steif geschlagen und vorsichtig untergehoben. Es entsteht ein luftig lockerer Biscuit-Teig.
Der Teig wird in eine Springform, die mit Backpapier ausgelegt ist eingefüllt und bei 190°C Umluft für 15 min gebacken.

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Der Teig war bei mir ca. 3 cm hoch, sodaß ich ihn in zwei gleichdicke Scheiben schneiden konnte. Der Teig ist wirklich ein Hauch, super luftig.

Wer lieber ohne Backen auskommen will, kann auch den Keksboden aus diesem Rezept verwenden.

Quark-Masse:

1 kg Magerquark
4 EL Zucker
250 ml Schlagsahne
1 Pck. Agartine
200 ml Wasser
2 TL Vanilleextrakt
Saft 1 Zitrone

Der Zitronensaft wird mit dem Zucker und der Vanille verrührt, bis sich der Zucker gelöst hat. Der Quark wird mit dem Schneebesen cremig gerührt. In der Zwischenzeit wird das Wasser mit dem Agartine-Pulver vermischt und in einem kleinen Topf für 2 min aufgekocht. Ich habe etwas Wasser in die Spüle gelassen und den Topf darin etwas abgekühlt, bevor die Agartine zur Quarkmischung kam. Die Sahne habe ich mit dem Schneebesen aufgeschlagen, dann die abgekühlte Agartine unter die Quarkmasse gequirlt und zum Schluß die Sahne untergehoben.

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Der Biscuit wird mit einer Schicht Quarkmasse bestrichen, darauf habe ich einige Kleckse Zwetschgenkompott geträufelt und mit dem Löffel in den Quark „einmarmoriert“. Darauf kommt der Biscuit-Zwischenboden und das gleiche Procedere nochmal.
Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Zur Krönung kommt jetzt auch noch die Sonne raus.
Die wenigen Sonnenstunden in diesem Sommer muss man schon genießen.

 

Peroneus

rezeptefinden.de

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