Spare Ribs – Salat mit Feta-Dressing

Ich feile momentan an meiner Turbo-Sparerib-Methode und muss sagen: Es klappt (immer besser).
Heute war wieder mal schnell, geil und wenig Aufwand die Vorgabe.

Spare Ribs, dazu ein großer gemischter Salat
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Zutaten (für 2):
Ribs
Schälrippchen 750 g
50 ml Barbecuesauce (Rezept)
Magic Dust Rub (Rezept)
2 EL Apfelsaft
2 EL Apfelessig

Salat:
1 Lollo rosso
200 g Tomaten
200 g Möhren
1 rote Paprika
1 Gurke
1 Dose Mais

Dressing:
1 Pack Feta
50 ml Weißwein
50 ml Essig
2 EL Olivenöl
30 g Parmesan
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL getr. Basilikum
1 TL Paprikapulver
1 TL Knoblauchgranulat oder 1 gepresste frische Zehe
ggf. Apfelsaft zum Verdünnen

So geht’s:

Mein Ziel ist, möglichst ohne großen Aufwand (kein Grillfeuer, nicht 6 h am Grill stehen) die gleichen Ribs herzustellen wie mit aufwändigeren Verfahren. Klar kann man im eigenen Ofen kein Raucharoma herstellen und „liquid smoke“ oder Raucharomaspray lehne ich irgendwie ab.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: das Fleisch wird im Schnellkochtopf vorgegart und dann bei 130° im Backofen finalisiert.

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Zunächst wird das Fleisch „gerubt“, das heißt der Magic Dust wird großzügig auf dem Fleisch verteilt und eingerieben. Das Entfernen der Silberhaut auf der Rückseite wird zwar immer empfohlen. Ich habe mir diesen Schritt gespart und keinen Unterschied bemerkt.
Vom Bratschlauch habe ich ein ca. 40 cm langes Stück abgeschnitten und unten geknotet. In diese Tüte kommt nun das gerubte Fleisch, etwas Apfelessig und Apfelsaft.
Die Tüte kommt dann mit der Öffnung nach oben in den Schnellkochtopf für 60 min (hoher Dampfdruck). Das Fleisch gart im eigenen Saft und der Apfelmischung.
Beim Herausnehmen muss man schon ziemlich aufpassen, das das Fleisch nicht vom Knochen abfällt. Ich verwende meist eine Wendezange.

In der Zwischenzeit bereite ich einen Bräter mit Sparerib-Halter vor. Das ist eigentlich der Topfdeckelhalter von IKEA, das Ideale für Spareribs auch im Grill.

Aus dem Fleischsaft aus dem Bratschlauch, 1 EL Magic Dust, etwas Apfelsaft und 50 ml Barbecue-Sauce mixe ich eine Mob-Sauce, mit der das Fleisch nun bepinselt wird.

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Die Ribs kommen nun bei 130°C Umluft nochmal für 1 h in den Backofen. Ich mobbe das Fleisch alle 20 min mit der Sauce.
Während das Fleisch im Ofen ist, kann man den Salat waschen und schneiden. Für das Dressing gebe ich die Bestandteile in den Mixer, eine Hälfte des Feta gebe ich in Stücken in den Salat, der Rest kommt ins Dressing. Der Parmesan sollte zuvor gerieben werden, da der Mixer das meist nicht schafft.

Nun ist Zeit zum Anrichten und genießen. Das Fleisch fällt buchstäblich vom Knochen und ist wirklich zart und saftig. Mit diesem Salatdressing macht mir – als ausgesprochenem Fleischliebhaber – sogar der Salat Freude.
Ich finde, das kann sich durchaus sehen lassen.

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Viel Spaß!
Peroneus


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7 thoughts on “Spare Ribs – Salat mit Feta-Dressing

  1. Heinz

    Hallo, danke für das geniale Rezept! bereits 2 x nachgekocht, sehr lecker!
    Der Schnellkochtopf wird m.M. nach eh unterschätzt, hast du schon mal eine Rinderbrühe darin zubereitet? Wenn nicht, unbedingt mal ausprobieren, nach 2-3 Stunden ist das Fleisch und das Gemüse völlig geschmacksneutral, dafür aber die Brühe – astrein!!
    Und mit abschaäumen etc. hat man nichtsw zu tun, ich weiß nicht, wo die Eiweiße bleiben, aber das Resultat ist klar und tiefdunkelbraun.
    Beste Grüße
    Heinz

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  2. peroneus

    Hallo, vielen Dank für den positiven Kommentar. Ich muß Dir vollkommen recht geben, der Schnellkochtopf ist momentan unberechtigterweise ein bisschen „old fashioned“. Ich habe die Ribs und auch schon ein „pulled pork“ und ein Schäuferla darin gemacht, das Fleisch wird unvergleichlich schnell unvergleichlich zart.
    Momentan habe ich genug Reserven, aber im Normalfall koche ich, wenn es geht, d.h. wenn Knochen anfallen, diese eher 3-4 h bei voller Dampfstufe im Schnellkochtopf aus. Aus der Brühe reduziere ich sozusagen den Espresso des Schweine-/ Hähnchengeschmacks ein. Das Ergebnis kommt in den Kühlschrank, wo man das Fett nach dem Aushärten von der Flüssigkeit trennen kann. Der Rest ist nach dem Abkühlen normalerweise geliert und wird in einer Eiswürfelform gefroren. Dieses Fleischgeschmacks-Destillat, gibt jeder Soße den Turbo-Boost.
    LG Pero

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  3. Heinz

    so ist es.
    Mich hat ein Freund öfters mal zu Flädlesuppe oder wie das heißt eingeladen, und er war immer swtolz auf seine Rinderbrühe.
    Vergiss es, nicht angeröstet, weder Fleisch noch Knochen, und dann eine blasse, müde Suppe.
    Im Schnellkochtopf mit den entsprechenden Röstaromen extrahiert es sich von selbst.
    Hast du einen schönen RUB für Lammhaxen sous vide?
    Ich hab jetzt 10 Stück mal 60 Stunden baden lassen und will Ostern eine Probe davon unter den Grill schieben.
    Beste Grüße,
    Heinz

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    • peroneus

      Bei Lammhaxe bin ich mir nicht so sicher, ob da ein klassischer BBQ-Rub passt. Was ich mir schön vorstellen könnte, wäre eine Paste im Mörser herzustellen aus Olivenöl, frischen Knoblauchzehen, Meersalz, Pfeffer und einer ordentlichen Menge frischen Rosmarinnadeln. Damit würde ich die Lammhaxen dann einpinseln.
      Alternativ könnte man mit den gleichen Zutaten gemixt und dem Fleischsaft aus den Beuteln eine Reduktion machen mit etwas Marsala / Port- oder Rotwein. Wenn die Flüssigkeit auf etwa 25% reduziert ist, sollte man die Haxen damit einpinseln können.
      LG Pero
      P.S. frohe Ostern – bei mir schwimmen auch schon wieder 2 kg Ribs für den Oster-Brunch im Badewasser

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      • Heinz

        Danke, dir auch frohe Ostern und guten Appetit!!
        Meine Frage war falsch, bin wohl noch nicht so drin in der Terminilogie!!
        RUB wollte ich gar nicht wissen, das war vor dem Vakuumieren und schon erledigt, da hatte ich mir schon was gebastelt (übrigens fast so wie dein Vorschlag).
        Ich dachte eher an das, was du als Mob-Sauce bezeichnest. Aber das lasse icxh jetzt auch, einfach so unter den Grill, das wirds schon bringen.
        Beste Grüße
        Heinz

        Gefällt 1 Person

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