BBQ-Special: Turkey-Chili-Mango-Cheese-Grenade

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Heute ist mal wieder ein Experiment angesagt….
Im Youtube-Channel „Die Grillshow“ hatte ich schon vor einiger Zeit das Video über Chili-Chicken-Grenades gesehen und wollte das schon die ganze Zeit mal ausprobieren.
Heute beim Metzger waren mir die Hühnerbrüste zu mickrig und ich habe mich für Putenbrust entschieden. Deshalb Turkey-Grenade.

Zutaten für 4 Personen:
2 Putenbrüste
3 Scheiben Gouda
50 g Emmentaler
Magic Dust Rub (Rezeptlink zum Selbermachen oder hier bestellen)
20 Scheiben Tiroler Speck
4 Scheiben Bacon
1/2 Chili
100 g Mango

Beilage Ofenkartoffeln/Knoblauch-Dip:
Drillinge 1 kg
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Gefrorene frische Kräuter
200 g Joghurt
Knoblauch

So geht’s:
Zunächst habe ich eine kleine Müslischüssel mit 8 Scheiben Speck ausgelegt.
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Das Fleisch wird mit einem guten Messer im sog. Schmetterlingsschnitt aufgeschnitten und aufgeklappt. Ich habe es in eine Frischhaltefolie gelegt und mit einem Nudelholz plattiert.
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Darauf wird dann großzügig der Magic Dust gegeben und man kann die Frischhaltefolie wieder schließen und den Rub einwirken lassen.
In der Zwischenzeit habe ich die Chili, den Käse und die Mango kleingeschnitten.
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Nun kann man die Granate zusammenbauen.
Als erstes kommt das Putenstück auf den Speck. In die Mulde in der Mitte kommt eine Lage Käse, dann die Chili und die Mango und dann noch eine Lage Käse.
Zu guter Letzt wird alles oben zu einer Kugel geformt und mit dem Speck ummantelt. Da der geräucherte Speck nicht so flexibel ist, wie Bacon, musste ich mit ein paar Bacon-Streifen aushelfen, um die Granaten zu verschließen.

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Ich habe in meiner Weberkugel mit einem Anzündkamin (z.B. dieser) Kohlen entzündet und diese auf eine Seite gelegt. So entsteht eine Zone mit direkter Hitze und eine Zone indirekter Hitze. Damit das doch dicke Stück auch innen durchgegart ist, sollte auf jeden Fall die Kerntemperatur gemessen werden. In der indirekten Zone kann das Fleisch garen, ohne daß der Speck aussen zu kross / schwarz wird. Wer sich über die Grilltechniken und Temperaturregelung und direktes und indirektes Grillen näher informieren will, dem kann ich die Grill-Bibel nur empfehlen.
Das Fleisch habe ich in einem Bräter mit Rost vom Schweden (hier bestellt) auf die indirekte Zone des Grills positioniert und das Fleisch und den Grill mit einem Grillthermometer verkabelt.

Ich verwende ein bewährtes etwas älteres Thermometermodell von Maverick (hier bestellt). Bislang haben meine Vergleichstest gezeigt, daß es sehr genau die Kerntemperatur und die Grillraumtemperatur misst.
Ich habe bei http://kerntemperatur.org/ nachgesehen und für die Putenbrust 80°C als minimale Kerntemperatur festgelegt. Diese war bei 165°C – 180°C Grilltemperatur nach ca. 60 min erreicht.
Während das Fleisch auf dem Grill gart, kommen die Drillinge in einen Bratschlauch mit dem Olivenöl, Salz, getrockneten Kräutern, etwas Paprika und Knoblauch. Im Backofen bei 180 °C Umluft muss man sich, bis das Fleich fertig ist, erst mal nicht mehr kümmern.
Aus dem Joghurt, den Kräuter, Salz und etwas Olivenöl wird ein leichter Dip angerührt.

Indirekte Hitze
Grilltemperatur 180°C
bei 75°C Kerntemperatur Glaze auftragen
Ziel: Kerntemperatur 80°C
Dauer ca. 60 min

 

Als die Kerntemperatur bei 75°C lag, habe ich die Granate noch mal mit dem Jack Daniels Barbecue Glaze eingepinselt.
Wenn ich den Glaze im Geschäft sehe, lege ich meist einen kleinen Vorrat an, da dieser Glaze nicht überall zu bekommen ist. Alternativ kann man ihn auch online bestellen.

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Ja, Low Carb muss man auch Erst nehmen…
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Herrlich wie der Käse herausfließt.
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Also wir waren begeistert. Eine halbe Kugel reicht locker pro Erwachsenem.
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Viel Spaß!
Peroneus

– natürlich wieder glutenfrei –

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One thought on “BBQ-Special: Turkey-Chili-Mango-Cheese-Grenade

  1. Heinz

    der Tag, an dem ich auf deinen Blog stieß, war ein sehr, sehr guter!!
    Schon wieder hat mich eine Beschreibung von dir angefixt, ich habs schon wieder nachgekocht und – es war schon wieder astrein!!
    Das verlionkte Ursprungsvideo ist ja eher gewöhnungsbedürftig, in erster Linie wegen der Kommentare, aber deine Variante mit den Verfeinerungen, ganz stark.
    Geht übrigens auch bei 180 Grad im Ofen, muss nur eine Fettauffangunterlage haben.
    Bei Gelegenheit stöber ich mal mehr bei dir rum, liest sich ja alles sehr vielversprechend!
    Liebe Grüße
    Heinz

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